Burmali Mövchen :

Das Burmali – Mövchen stammt aus dem Libanon und Syrien und verdankt seinem Namen dem arabischen Wort „burma“ , was auf Deutsch übersetzt soviel wie „Klein , kurz und schnittig“ bedeutet.Es ist eine mittelgroße Taube mit gedrungenem Körper, der in mittelhoher Stellung fast waagerecht getragen wird.Sie hat eine gut entwickelte Halskrause und eine Spitzkappe . Der Kopf ist länglich gerundet mit deutlicher Vorstirn. Schnabel und Stirn bilden eine ununterbrochene Bogenlinie, die in den Scheitel übergeht. Ein besonderes Merkmal des Burmali – Mövchens ist seine ansprechende Kopfzeichnung und die aparte Spitzkappe. Die Kopfzeichnung besteht aus beiderseitiger, kleiner oder mittelgroßer farbiger Backenzeichnung. Sie zieht sich vorne am Kopf zwischen Schnabelwinkel und Augenrand nach oben und schließt sich vor der Spitzkappe, wobei Stirn und Scheitel weiß sind. Die Augen sind dunkel mit gut entwickeltem fleischfarbigem Rand. Bei manchen Tieren, die zuviel farbiges Gefieder über den Augen haben, ist die Augenfarbe hellorange oder die Augen sind gebrochen. der Schnabel ist knapp mittellang, kräftig und gut geschlossen, dick angesetzt und fleischfarbig. Die Nasenwarzen sind klein und zart. Das Burmali – Mövchen hat einen kurzen, kräftigen Hals mit guter Wammenbildung und Jabot. Seine Beine sind ziemlich kurz mit unbefiederten Läufen und Zehen.Die Grundfarbe der Burmali ist weiß.Farbig sind die Flügelschilder, Backen, Schwanz und der so genannte „Gürtel“, der beidseitig hinter den Schenkel verläuft. Sechs bis neun Handschwingen und das übrige Gefieder sind weiß. Die Burmali – Mövchen gibt es in den Farbenschlägen Blau mit schwarzen Binden, Blaugehämmert, Rot, Rotfahlgehämmert und in Gelbfahl. Die Buramli – Mövchen sind noch nicht im deutschen Rassetaubenstandard anerkannt